• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Gemeinderatssitzung vom 26.02.2019 - Teil 2

Aus dem Ratsaal

Die L 621 zwischen Stein und Eisingen soll noch in diesem Jahr saniert werden. Über diese erfreuliche Mitteilung des Regierungspräsidiums informierte Bürgermeister Heiko Genthner im Gemeinderat. „Es ist allerhöchste Zeit“, kommentierte der Verwaltungschef.

Daniela Stadie vom Bauamt der Gemeinde gab bekannt, dass eine Notrufsäule auf der Landstraße zwischen Königsbach und Wössingen abgebaut werde. Der Empfang dort sei sehr schlecht, außerdem sei schon seit sieben Jahren kein Notruf mehr abgesetzt worden.

Auf „ungelöste Probleme“ in der Kita Regenbogen wies Rainer Botz, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Königsbach-Stein, hin. Er wolle den Rat darauf aufmerksam machen und um Austausch mit den Beteiligten auf Augenhöhe bitten. Genthner stimmte zu und sagte, die begonnenen Gespräche würden entsprechend fortgesetzt. Worum es dabei geht, erklärten die Elternbeiratsvorsitzende der Kita, Nicole Renz, sowie eine weitere junge Mutter. Sie seien der Meinung, dass erhebliche Personalmängel in der Kita bestünden, weil mehrer Erzieherinnen nach ihrer Elternzeit nicht mehr Vollzeit arbeiten. So entfalle etwa der für die Kinder besonders wichtige und beliebte Turntag und auch der Naturtag für die Schulanfänger finde nicht mehr statt. Große Unruhe sei in den Gruppen durch laufenden Wechsel der Erzieherinnen entstanden und auch dadurch, weil die Kinder in der auf zwei Gebäude verteilten Einrichtung „wandern“ müssten.

Nach Rücksprache mit dem für die Kitas zuständigen Hauptamtsleiter Stefan Keller sagte Genthner, dass keine Stellen in der Kita Regenbogen unbesetzt seien. Er wies auf das tags darauf im Rathaus stattfindende Gespräch mit den Betroffenen hin. Die beiden Mütter schätzen die Situation indes ziemlich dramatisch ein, auch nachdem es von der kooperierenden Grundschule Rückmeldungen gegeben habe, dass nicht alle Kinder der Gemeinde die gleichen Bildungsvoraussetzungen mitbringen. Er höre das zum ersten Mal, unterstrich Genthner. „Ich kann versichern, dass die Zusammenarbeit in allen Kitas sehr gut läuft.“ Auch sei die von Ute Dreier im Königsbacher Rathaus geleitete Koordinationsstelle für frühkindliche Bildung und Erziehung Lehrern und Erziehern bekannt. ufa

Veröffentlicht am Freitag, 1. März 2019