• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Gemeinderatssitzung vom 26.02.2019

Haushalt 2019 verabschiedet; Keine Kreditaufnahmen notwendig
Die Modernisierung des Bahnhalts in Königsbach ist nahezu fertiggestellt, für den letzten Abschnitt des barrierefreien Zugangs zu Gleis 2 sind 455000 Euro im Haushalt 2019 eingestellt.

Mit dem vom Gemeinderat in öffentlicher Sitzung einstimmig verabschiedeten Haushaltsplan 2019 geht der größte Etat seit Bildung der Doppelgemeinde Königsbach-Stein im Jahr 1974 an den Start. Und das mit einem Haushaltsvolumen von rund 36 Millionen Euro, davon 30 Millionen im Verwaltungs- und knapp sechs Millionen im Vermögenshaushalt, was allein gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von nahezu 3,5 Millionen Euro bedeutet. Kreditaufnahmen sind nicht eingeplant. Eine Zuführung zum Vermögenshaushalt von knapp vier Millionen Euro ist vorgesehen. Wie Bürgermeister Heiko Genthner schon bei der Einbringung des Haushalts 2019 im Steiner Bürgersaal erwähnt hatte, ist die Gemeinde im Kernhaushalt nun wieder schuldenfrei, nachdem der Stand der restlichen Kredite bei 2,4 Millionen Euro liegt, die Rücklagen dagegen rund 3,35 Millionen betragen.

Einen Überblick über die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben gab Kämmerer Manfred Schleicher.

Der Haushalt 2019 der rund 10000 Einwohner zählenden Kommune wird erneut bestimmt von Investitionen in die Sanierung und Modernisierung von Schulen, Kindergärten und Infrastruktur. So fließen in die Heynlinschule Stein 605500 Euro, die Johannes-Schoch-Schule Königsbach 362000 Euro, den Schulverband Bildungszentrum Westlicher Enzkreis (Kapitalumlage) 208000 Euro, den Umbau der Heynlinkita 150000 Euro sowie Umbau Kita Regenbogen 20000 Euro. Für Erneuerung, Um- und Neubau von Gemeindestraßen sind 710000 Euro eingestellt, für den Radweg Stein-Eisingen 170000 Euro, für Feuerwehr-Geräte 171500 Euro, den Hochwasserschutz 1,2 Millionen Euro, Entwässerungsanlagen 307000 Euro und für den Barrierefreien Zugang zu Gleis zwei am Königsbacher Bahnhalt 455000 Euro. Zu den weiteren Ausgaben gehören die Personalkosten, die mit 6,2 Millionen Euro und 20 Prozent Anteil deutlich unterhalb des Landesdurchschnitts (27 Prozent) liegen.

Der Eigenbetrieb Wasserversorgung hat im Erfolgsplan Ein Volumen von 1,22 Millionen Euro (Vorjahr 1,19 Millionen). Es wird mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet, so Schleicher. Der Vermögensplan erhöht sich auf 1,5 Millionen Euro (Vorjahr 1,1 Millionen). Für die Erneuerung und Erweiterung des Ortsnetzes werden 570000 Euro benötigt, die Errichtung des Pumpwerkes Hegenach erfordert 90000 Euro, der Austausch der Pumpen im Pumpwerk Vogesenstraße 20000 Euro.

Einig waren sich die Gemeinderatsfraktionen über die Notwendigkeit dieser hohen, zukunftsorientierten Ausgaben, wie das einstimmige Votum von FWV, SPD und CDU ergab. Unisono würdigten sie die Wirtschaftsleistung der Bevölkerung und der örtlichen Betriebe, ohne die diese Investitionen nicht möglich wären, sowie die Arbeit der Verwaltung und die des Kämmerers und nicht zuletzt die konstruktive und engagierte Mitarbeit der Ratskolleginnen und Kollegen. ufa

 

 

 

Veröffentlicht am Donnerstag, 28. Februar 2019