• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Gemeinderatssitzung vom 05.02.2019 - Teil 2

Teilstück der Bleichstraße wird saniert; Viel Geld wird „vergraben“
Ein Teil der Bleichstraße in Königsbach wird in den kommenden Monaten saniert.

Einem Flickenteppich gleicht die Bleichstraße in Königsbach seit vielen Jahren. Das soll sich nun – zumindest teilweise – ändern. Einstimmig vergab der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung im Königsbacher Rathaus die Arbeiten zur umfänglichen Sanierung des südlichen Teils der Innerortsstraße an eine Maulbronner Firma zum Angebotspreis von 798473 Euro. Zwischen der Unteren Talstraße und der Unteren Breitstraße werden Kanäle, Trinkwasserleitungen und der Straßenoberbau erneuert, wie Daniela Stadie vom Bauamt erläutere. Die Arbeiten werden von Ende Februar bis Ende Oktober 2019 ausgeführt. Laut Bürgermeister Heiko Genthner wird es für die Anwohner rechtzeitig eine Info-Veranstaltung geben.

Ebenfalls einhellig beschloss der Gemeinderat die Ausweitung des Kernzeitangebots ab 1. September 2019. Dazu wird die VHS Pforzheim beauftragt, ein zusätzliches Angebot in der Kernzeitbetreuung im Schuljahr 2019/2020 bis 14 Uhr einzurichten. Das ist eine halbe Stunde länger als bisher. Außerdem wurden die Elternbeiträge dafür entsprechend festgelegt, sowie ein zusätzliches „Spielgeld“ von 30 Euro (bisher 31 Euro) für die Ferienbetreuung je Kind und Jahr gewährt. Wie Ute Dreier, Koordinatorin für frühkindliche Bildung und Erziehung im Königsbacher Rathaus, ausführlich erläuterte, sei die Verlängerung der Kernzeitbetreuung auf Wunsch vieler Eltern notwendig geworden. Die Kosten für die Kernzeitbetreuung (ohne Ferien) von 7,30 bis 14 Uhr belaufen sich für das erste Kind einer Familie auf 76 Euro (63 Euro), das zweite auf 45 Euro (37 Euro), das dritte Kind ist beitragsfrei. Bei der Betreuung von 7,30 bis 14 Uhr mit Ferien werden für das erste Kind 114 Euro (95 Euro) fällig, für das zweite 77 Euro (64 Euro), das dritte bleibt beitragsfrei. Die Beträge in Klammern gelten jeweils für die Betreuung von 7,30 bis 13,30 Uhr.

Im Rahmen der Bürgerfragestunde wies Günter Mouris auf die Straßenschäden hin, die durch die schweren LKW einer örtlichen Firma verursacht würden. Er wollte wissen, wann die Gemeinde etwas dagegen unternehme, und wer diese Schäden bezahle. Genthner erklärte, es sei die Pflicht der Gemeinde, das Straßennetz zu erhalten. Die Bezahlung erfolge aus Mitteln der Gemeinde. „Öffentliche Straßen können von allen genutzt werden“, so Genthner. Lutz Ehrismann, regte an, die Sitzungsvorlagen von Gemeinderatssitzungen und anschließend die Beschlüsse auf der Internetseite der Gemeinde zu veröffentlichen, wie es bereits in vielen umliegenden Kommunen üblich sei. Genthner antwortete, im Moment arbeite die Gemeinde noch nicht auf diese Weise, der neue Gemeinderat solle zu gegebener Zeit darüber entscheiden. Bislang werde ja in der Presse ausführlich berichtet. ufa

Veröffentlicht am Montag, 11. Februar 2019