• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Lüften ist das Gebot der Stunde

Gut gerüstet in den Herbst: Gemeinde schafft CO2-Warnampeln für Schulen und Kindergärten an. Auch das Bildungszentrum wird ausgerüstet.

Beim Husten, Niesen, Sprechen – sogar beim Ausatmen - werden Aerosole und damit auch das Coronavirus freigesetzt.
Fenster auf und stoßlüften und damit der regelmäßige Austausch der Raumluft ist das Gebot der Stunde. Das gilt im privaten Bereich, am Arbeitsplatz und natürlich auch für Schulen und Kindergärten.
Um nach den Sommerferien gerüstet zu sein, hat der Gemeinderat im Juli die Anschaffung von 94 sogenannten CO2-Warnampeln beschlossen. Rund 23.000 € hat die Gemeinde dafür investiert. 50 % der Kosten werden voraussichtlich über das Landesförderprogramm kofinanziert.

Mit den CO2-Warnampeln werden alle Klassenzimmer, Gruppen- und Schlafräume in den beiden Schulen und den Kindertagesstätten ausgestattet.

Auch der Schulverband Westlicher Enzkreis hat für alle Klassenzimmer im Bildungszentrum Königsbach CO2-Warnampeln beschafft. Darüber hinaus wurde die Lüftungsanlage optimiert.

In Innenräumen ist die CO2-Konzentration ein wichtiger Anhaltspunkt, wie stark die Raumluft bereits mit Aerosolen angereichert ist. Die Ampeln unterstützen Lehrer und Lehrerinnen und Erzieher und Erzieherinnen dabei, rechtzeitig zu lüften und damit die virenbelasteten Aerosole wirksam zu reduzieren.
Auch in der kalten Jahreszeit kann bedenkenlos gelüftet werden. Zwar wird es für wenige Minuten kälter im Raum, aus medizinischer Sicht ist das aber unbedenklich.

 

Veröffentlicht am Donnerstag, 9. September 2021