• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Strom tanken leicht gemacht

Neue E-Tankstelle der Firma „Stöhr“ in Stein ermöglicht das Aufladen von Elektroautos
Mit Strom getankt wird an der neuen Ladestation, die (v.l.) Moritz Moser, Sascha Preget, Bürgermeister Heiko Genthner, Cathrin Gegner, Michael Erbar und Frank Thurecht einweihen. (rol)

Kein Benzin, sondern Strom gibt es an der neuen Tankstelle, die seit kurzem vor dem Gebäude der Firma Stöhr in Stein steht. Zwei Elektroautos können an der E-Zapfsäule gleichzeitig geladen werden, die die erste ihrer Art in der Gemeinde ist. Ab sofort steht sie jedem zur Verfügung, der mit einem Elektroauto unterwegs ist. Per App oder mit Hilfe einer registrierten Ladekarte kann das Fahrzeug aufgetankt werden, schnell und unkompliziert: Die meisten Elektrofahrzeuge sind bereits binnen einer halben Stunde vollgeladen. Bei „Stöhr“ arbeitet man bereits seit sechs Jahren an der Entwicklung von Ladestationen. In Sachen Ladeinfrastruktur kooperiert das in Stein ansässige Unternehmen mit der Firma „Eliso“, die sich um Planung, Umsetzung und Betrieb der Stationen kümmert, zugeschnitten auf den jeweiligen Standort und die zu erwartenden Nutzergruppen. „Eliso“ sorgt unter anderem dafür, dass die Station aufgebaut wird, dass sie über eine App zu finden ist, dass die Software aufgespielt wird und kümmert sich um das Nutzermanagement.

 

Ein dynamisches Lademanagement sorgt dafür, dass die Fahrzeuge nach Dringlichkeit aufgeladen werden, um die örtlichen Stromnetze nicht zu über- oder zu unterlasten. Elektromobilität ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch: Einmal eingesteckt, laden die Autos von allein. Ideal für Pendler, die ihr Auto während der Arbeitszeit laden können. Interessant dürfte die E-Zapfsäule aber auch für Reisende und Übernachtungsgäste sein. Deshalb ist die Firma „Stöhr“ bereits auf die örtliche Gastronomie und die Hotelbetriebe in der Nähe zugegangen. Und das ist nicht alles: An der neuen Ladestation der Firma kann in den ersten sechs Monaten jeder umsonst tanken, der sich eine Ladekarte bei „Stöhr“ oder einem der ortsansässigen Kooperationspartner besorgt. „Ich finde es toll, dass wir derart innovative Unternehmen in unserer Gemeinde haben“, sagt Bürgermeister Heiko Genthner, der hofft, dass der bereits existierenden bald weitere Ladestationen folgen werden. – Nico Roller

 

Veröffentlicht am Dienstag, 18. Dezember 2018