• Impressionen aus Königsbach-Stein
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KKS Königsbach mit dem Glück des Tüchtigen

Den Klassenerhalt in der Ersten Bundesliga Süd haben die Luftgewehrschützen des KKS Königsbach vorzeitig gesichert.
Mit 3:2 Punkten, aber 1962:1975 Ringen haben die Königsbacher Erstliga-Schützen einen knappen glücklichen Sieg gegen Prittlbach gelandet und sich auf Tabellenplatz vier vorgearbeitet.

Bei ihrem knappen 3:2-Sieg gegen den SV Germ Prittlbach (Ausrichter SV Hubertus Kastl) stand dem Team von Trainer Jens Müller das Glück des Tüchtigen zur Seite. Schon im Vorfeld hatte Müller vor der Stärke der Prittlbacher gemahnt, die durch bisherige Besetzungsprobleme auf Rang neun der Tabelle zurückgefallen waren. Doch diesmal war alles anders. Prittlbach trat zum ersten Mal in dieser Saison in Vollbesetzung an und konnte, im Gegensatz zu den Königsbachern, auf alle Top-Kräfte zurückgreifen. „Uns war klar, dass wir alles abrufen mussten was wir können, um hier zu punkten“, so der KKS-Coach. Die Einstellung seiner Schützen habe von Beginn an gestimmt, die Mannschaft sei mit einem unbändigen Willen in dieses Match gegangen. Doch schon in den ersten Serien zeichnete sich ab, dass Bernd Fränkle und Yvonne Wrobel auf Position vier und fünf auf verlorenem Posten standen. Fränkle (387) unterlag Julia Bauer (395) und Wrobel (382) konnte gegen Anna-Lena Geuther (390) ihre Möglichkeiten ebenfalls nicht abrufen.
„Dafür brannte auf den ersten drei Positionen von Beginn an die Luft“, wie Müller hellauf begeistert feststellte. „Wir, wie auch Prittlbach, erwischten einen sehr guten Einstieg in den Wettkampf, und das Niveau war extrem hoch“, so der Trainer. Judith Gomez hat mit ihrer gewohnt hohen Geschwindigkeit ihren Wettkampf an Position drei mit hervorragenden 397 Ringen gegen Franz Sebastian (396) ins Ziel gebracht, es hat aber einige Zeit gedauert, bis dieser Punkt eingetütet werden konnte. Christian Brenneisen (398) hatte es an Position zwei mit Isabella Straub (397) zu tun, einer von zwei deutschen Teilnehmerinnen beim Weltcupfinale der vergangenen Woche. Nach einer 98er Serie zu Beginn legte Brenneisen dreimal 100 Ringe nach. Persönliche Bestleistung für ihn und der zweite Punkt für sein Team. André Link (398) war gegen Rebecca Köck (397)ebenfalls von Anfang fokussiert. „Er hat auf aller höchstem Niveau agiert und es verstanden zeitlichen Druck aufzubauen und trotzdem fehlerfrei zu bleiben“, lobte Müller. Auch für Link war es persönliche Bestleistung in der Liga. „Christian und André haben eine Konzentrationsleistung abgerufen, die uns am Ende die Punkte brachte. In dieser Situation so selbstbewußt und hochklassig zu agieren zeugt von einer hohen Klasse“, zollte der Coach Anerkennung. „Für uns bedeutet das schon jetzt den frühzeitigen Klassenerhalt. Wir haben den Rücken frei und können nach vorn schauen. Das war alles andere als selbstverständlich da ein Großteil der Mannschaft dieses Jahr einschneidende berufliche Veränderungen hinter sich hat oder noch mittendrin steckt.“ Dazu seien noch Verletzungen gekommen, die teilweise intensives Training unmöglich gemacht hätten. Gegen Prittlbach musste das Team auf Jacqueline Spalluto verzichten, weshalb Yvonne Wrobel an Position fünf eingesetzt wurde. Sie steht seit einiger Zeit wieder im Training. Ihre Erfahrung hat letztlich den Ausschlag zur Aufstellung gegeben, da sie auch Teil der damaligen Aufstiegsmannschaft war. „Ich weiß, dass wir hier in den nächsten Jahren wieder eine feste Stütze haben werden, auch wenn am Wochenende für sie noch nicht alles rund lief, die Ansätze stimmen und sie ist eine akribische Arbeiterin“, weiß Müller. Bernd Fränkle habe nach Abschluss seiner Masterarbeit das Training wieder forciert, aber er brauche noch etwas Zeit und Sicherheit, um sein Potential umsetzen zu können
In zwei Wochen geht's gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Vöhringen. „Wir freuen uns drauf“, sagt Müller. ufa
(Aller Ergebnisse im Internet unter bundesliga.dsb.de).

 

 

Veröffentlicht am Dienstag, 26. November 2019