• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Gemeinde baut kein Altenheim und kein Parkdeck Königsbach-Stein

Die Gemeinde Königsbach-Stein wird weder ein Parkdeck im Steiner Industriegebiet bauen, noch ein Altenheim auf einem Grundstück in Stein.
Mit provisorischen Brandschutzleitern wurden die Alten- und Pflegeheime in der Gemeinde ausgestattet. Das allerdings nur für begrenzte Zeit.

Damit ist allerdings nicht gesagt, dass es solche Baumaßnahmen nicht geben wird.  Auf die Frage, „bauen Sie ein Parkdeck am Bilfinger Weg“, die ein Einwohner bei der Bürgerfragestunde im Rathaus Stein an Verwaltungschef Heiko Genthner stellte, antwortete dieser, „die Gemeinde wird kein Parkdeck bauen. Wenn die Gemeinde sich hier einbringen kann, geht es um Planungsrecht.“ Wann mit dem Baubeginn für ein neue Pflegeheim gerechnet werden könne, wollte ein Königsbacher Bürger vom Schultes wissen. (Die beiden örtlichen Alten- und Pflegeheime entsprechen ab 2019 den geforderten Vorgaben nach Einzelzimmern nicht). Derzeit sei von einem Beginn der Arbeiten noch nichts zu sehen. Genthner erwiderte, „wir werden informieren, wenn es einen neuen Stand gibt.“ Vertragsverhandlungen würden mit dem potentiellen Investor geführt, wenn diese abgeschlossen seien, werde die Verwaltung informieren. Gudrun Fuchs, Betreiberin der beiden Alten- und Pflegeheime in Königsbach und Stein warf ein, die Verhandlungen liefen seit 2016, dass das bislang noch nichts geworden sei, liege an der Gemeinde. Der Investor wäre längst bereit. „Es ist doch so, dass die Verträge von Seiten der Gemeinde nicht unterzeichnet werden.“ Das wies Genthner entschieden zurück. Fuchs befürchtet, „wenn nichts in die Gänge kommt, wird es so sein, dass die Bewohner in andere Heime umziehen müssen.“ Die Gemeinde habe genug Zeit gehabt, so Fuchs. Sie wollte wissen ob ein Aufschub beantragt worden sei. „Wir können keinen Aufschub beantragen“, sagte Genthner, „aber wir sind mit dem Landratsamt in Gesprächen.“ Gemäß Gudrun Fuchs kommen rund 85 Prozent der Bewohner aus der Gemeinde, außerdem seien mehr als 70 Arbeitsplätze gefährdet. Bürgermeister Genthner bot den Eheleuten Fuchs ein Gespräch an, um sie über den Inhalt der Vertragsverhandlungen zu informieren, sofern der Vertragspartner damit einverstanden ist.

 

Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Mai 2018