13.05.2022

Noch mehr Spaß auf dem Pausenhof

So sieht Spaß aus: Mit Begeisterung nehmen die Kinder die neue Schaukel in Betrieb, sehr zur Freude von FV-Vorsitzender Anna Modritsch, Lehrerin Birgit Weißer, Rektorin Manuela Frank und Lehrerin Barbara Kucher (von links).
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So sieht Spaß aus: Mit Begeisterung nehmen die Kinder die neue Schaukel in Betrieb, sehr zur Freude von FV-Vorsitzender Anna Modritsch, Lehrerin Birgit Weißer, Rektorin Manuela Frank und Lehrerin Barbara Kucher (von links).

Dank des Fördervereins: Königsbacher Schoch-Schule hat eine große Schaukel angeschafft

Eigentlich müssten Rektorin Manuela Frank und Fördervereins-Vorsitzende Anna Modritsch gar nicht betonen, dass das neue Spielgerät bei den Kindern bestens ankommt. Denn wenn man sieht, wie sie darauf lachen, toben und Spaß haben, dann wird das sofort offensichtlich. Seit ein paar Tagen steht auf dem Pausenhof der Königsbacher Johannes-Schoch-Schule eine neue Schaukel. Finanziert vom Förderverein, steht sie ab sofort allen knapp 190 Kindern der Grundschule zur Verfügung. „Ganz heiß“ seien die Schüler darauf gewesen, die Schaukel endlich in Betrieb nehmen zu dürfen, erzählt Frank: „Die Bauarbeiten wurden sehr interessiert beobachtet.“ Von einigen Klassenzimmern aus hatten die Schüler nämlich einen direkten Blick auf die Stelle, wo der Bauhof der Gemeinde zunächst ein Fundament grub. Anschließend baute eine Fachfirma das aus Metall bestehende Gestell auf, bevor der Bauhof einen Fallschutz aus Hackschnitzeln herstellte und die insgesamt drei Schaukeln befestigte: eine große Vogelnestschaukel für mehrere Kinder und zwei Einzelschaukeln.

Damit alles geordnet abläuft und nichts passiert, hat die Schule Regeln für die Benutzung des neuen Spielgeräts aufgestellt: Auf die Einzelschaukeln dürfen jeweils zwei Kinder, in die Nestschaukel fünf und zwei dürfen anschubsen. Macht unterm Strich elf. In den Pausen haben die Lehrer ein Auge darauf. Unterstützt werden sie von den Viertklässlern, die darauf achten, dass nicht zu viele Kinder auf einmal auf den Schaukeln sind und, dass jeder einmal drankommt. Die Idee für das neue Spielgerät kam in der Corona-Zeit, in der die Klassen ihre Pause räumlich voneinander getrennt verbringen mussten. Dadurch kamen die Kinder maximal zweimal pro Woche auf den Spielplatz. Inzwischen ist das zum Glück wieder anders und die Schüler dürfen wieder unabhängig von ihrer Klassenzugehörigkeit selbst entscheiden, wo sie sich in der Pause aufhalten wollen. Dabei bietet ihnen das Schulgelände viele Möglichkeiten. Ein Klettergerüst und eine Wippe gibt es dort schon, außerdem viel Platz zum Fußballspielen und Toben. Weil die Zeit in den Schulpausen allerdings begrenzt ist, haben einige Kinder laut Frank bereits angekündigt, mittags nach der Schule nochmal vorbeizukommen.