• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Udo Mack nach 46 Jahren im Gemeinderat offiziell verabschiedet

Die große Heynlinmedaille des Enzkreises hatte Landrat a.D. Werner Burckhart zur feierlichen Verabschiedung des langjährigen Gemeinderats Udo Mack in die Aula der Heynlinschule mitgebracht.
„I Did It My Way“: Mit großem Bahnhof wurde Udo Mack nach 46 Jahren als CDU-Gemeinderat in der Aula der Heynlinschule Stein, seinem ehemaligen beruflichen Wirkungskreis, verabschiedet.

Allein 46 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zu würdigen, dafür benötigt es auch gezielter Worte. Und derer gab es viele. Gerne habe er auf Anfrage von Bürgermeister Heiko Genthner die Rolle des Laudators übernommen, so Burckhart, seien er und Mack doch langjährige Weggenossen mit vielen Gemeinsamkeiten. Und das schon seit 1971, als Mack erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde und er selbst zum Landratsstellvertreter. Er erinnerte an Macks jahrzehntelanges Wirken als Technischer Leiter des Jugendchors Stein-Eisingen, sowie an seinen Hauptberuf als Lehrer und Rektor der Heynlinschule. Im Ehrenamt und im Beruf habe Mack vielen jungen Menschen einen besonderen Zugang zur Kultur vermittelt und tue es heute noch. Über 45 Jahre habe sich Mack als Gemeinderat für die Gesellschaft eingesetzt, und dazu noch über 40 Jahre und immer noch im Kreistag des Enzkreises. Der Altlandrat unterstrich, „seine Zugewandtheit zu den Menschen, seine Verantwortungsbereitschaft, sein Interesse am Gemeinwohl und seine Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Menschen einzulassen und sich mit ihnen und ihren Meinungen sachlich auseinanderzusetzen, hat Herr Mack auch als Gemeinderat immer wieder unter Beweis gestellt.“ Und das unter fünf Bürgermeistern sehr unterschiedlicher politischer Ausrichtung und Persönlichkeit. „Schon das war eine besondere Leistung.“ Burckhart nannte zahlreiche große und wichtige Projekte des Enzkreises an denen Mack mitgewirkt habe. „Gemeinde und Kreis und die anderen Einrichtungen und Institutionen, in denen sich Herr Mack ehrenamtlich betätigt hat oder noch betätigt, sind ihm dafür großen Dank schuldig.“ Aber auch seiner Familie, ohne deren Rückhalt Macks weitgespannter Einsatz für die Gemeinschaft nicht möglich gewesen wäre.

Bürgermeister Heiko Genthner hatte zu Beginn die Gäste begrüßt und an Ereignisse erinnert, die im Jahr 1971, dem Beginn von Macks Tätigkeit im Gemeinderat, die Welt aufhorchen ließen. Der erfolgreiche Zusammenschluss der selbstständigen Gemeinden Königsbach und Stein im Jahr 1974 sei sicherlich auch ein Stück weit Macks Verdienst gewesen. Die Funktionen und Ämter zu benennen, die Mack in den 46 Jahren als CDU-Gemeinderat und seit 1972 als Fraktionsvorsitzender inne gehabt habe, wäre mehr als abendfüllend, so Genthner. „Ohne Ihre Kompetenz, ohne Ihre Ideen, ohne Ihr Engagement würde Königsbach-Stein sicherlich heute nicht so dastehen, wie die Gemeinde dasteht.“ In seinen Dank schloss Genthner auch den Dank seines Vorgängers Bernd Kielburger mit ein und den des gesamten Gemeinderats. „Die große Wertschätzung, die Ihnen entgegengebracht wird, können meine Worte nur annähernd beschreiben“, sagte Genthner. Ein exklusives Schreibgerät aus Königsbacher Produktion und einen Gutschein für einen Hubschrauberrundflug übergab er als kleine Anerkennung.

Udo Mack selbst ließ in seinen Dankesworten „Blitzlichter“ seines Lebens Revue passieren und zitierte als Antwort auf die Frage, warum er das alles auf sich genommen habe, den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert mit den Worten, „die Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger.“

Die musikalische Umrahmung des Abends hatte das Akkordeonorchester Stein, Leitung Kurt Kasper, übernommen. ufa

Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Oktober 2017