• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Line Dance im Kinderferienprogramm Königsbach-Stein

„Kick und Platz“, „Kreuz und Cha Cha Cha“, „Vorwärts und drehen“: Kommandos wie diese schallen durch die Königsbacher Festhalle und bringen Bewegung in eine Gruppe von neun- bis dreizehnjährigen Mädchen, die im Sommerferienprogramm, organisiert von Gemeinde und Agenda-Gruppe, „Line Dance“ gewählt haben.
Beim „Line Dance“, im Rahmen des Kinderferienprogramm in Königsbach angeboten, waren die Mädchen eher zufällig unter sich. Foto: ufa

Zwar haben sich die acht jungen Damen mental bereits in die Zeit des Entspannens verabschiedet, dennoch sind jetzt alle konzentriert bei der Sache und üben mit Bärbel Schubert-Schwarz vom Verein Go4Dance die angesagten Schrittfolgen. Erst wenn das einigermaßen klappt, kommt die passende Musik dazu. Wie die Trainerin erklärt, ist Line Dance eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen.

Die Musik stammt traditionell aus den Kategorien Country und Pop. „Wir machen aber nicht die Richtung Cowboy-Line Dance. Wir sind Breitensportler und nehmen jede Musik, die gefällt. Hautsache der Rhythmus passt“, so Schubert-Schwarz. Und der – von der Trainerin aus der Hitkiste gut ausgewählt - geht schließlich auch den jungen Tänzerinnen in die Beine. Sogar die gefragte „Line“ wird nach einigem Üben deutlich sichtbar.

Nicht zu entscheiden ist allerdings, ob in längeren oder kürzeren Beinen mehr rhythmisches Gefühl steckt. Gefallen hat's am Ende allen. Die 13-jährige Leonie konnte sich im Vorfeld zwar „nicht direkt was drunter vorstellen“, aber ihr hat es ebenso Spaß gemacht, wie der gleichaltrigen Madlen und der neunjährigen Rawa. „Ich tanze gern auch zu Hause“, sagt das zierliche Mädchen, das vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland kam.

Schweißtreibend wird’s im Anschluss an den Line Dance-Kurs mit „Zumba“, das ebenfalls von Go4Dance angeboten wird. „Beim Line Dance werden die Schritte erst erklärt und dann nachgetanzt“, sagt Bärbel Schubert-Schwarz, „bei Zumba ist das nicht so wichtig. Hauptsache man bleibt in Bewegung.“ Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Veröffentlicht am Freitag, 11. August 2017