• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Küken-Schlüpfen und KaninHop begeisterte am Ostersonntag in Königsbachs Ortsmitte

Kleintierzüchterverein Königsbach feiert Frühlingsfest
Besonders die Kinder waren begeistert von den zwei Tage alten Küken, die sie im Foyer des Königsbacher Rathauses vorsichtig in die Hand nehmen durften

Regelrechte Schwerstarbeit hatten sie zu verrichten, die Küken im Brutkasten des Kleintierzüchtervereins (KTZV) Königsbach, bevor sie das Licht ihrer kleinen Welt erblicken konnten. Mit winzigen Schnäbeln pickte sich der Hühnernachwuchs aus den Eierschalen, kam etwas erschöpft und zerzaust aus seinem Zuhause der vergangenen 20 oder 21 Tage. Und sogleich standen die Winzlinge im Mittelpunkt dicht gedrängt stehender Besucher, die sich dieses Wunder der Natur nicht entgehen lassen wollten. Zum zweiten Mal hat der KTZV am Ostersonntag ein Frühlingsfest in Königsbachs Ortsmitte gefeiert, und trotz der wenig einladenden Temperaturen kamen die Besucher zuhauf. Kinder und Erwachsene zeigten sich gleichermaßen fasziniert und begeistert von dem selten zu sehenden Schauspiel, das im Foyer des Königsbacher Rathauses den kälteempfindlichen Tieren einen angenehmen Standort bot. Die flauschigen braunen, gelben, grauen oder mehrfarbigen Küken, die Zuchtwart Kurt Kraus den hingerissenen Besuchern vorsichtig auf die Hände setzte, waren indes bereits vor zwei Tagen geschlüpft. Rund 300 Eier hatte er in die Brutapparate eingesetzt, jeweils mit einem Tag Abstand, so dass bereits am Karfreitag ein Teil der Küken schlüpfte, die übrigen am Samstag, Sonntag und Ostermontag, damit auch für die Präsentation im Rathaus genügend „fertige“ Küken vorhanden waren. „Die großen Rassen brauchen 21 Tage, die Zwergrassen 20 Tage zum Brüten bei 36,8 Grad Celsius“, so Kraus. Sechs Züchter hatten die Eier zur Verfügung gestellt, und auf die werden dann auch die Küken verteilt. „Wir hoffen, dass wir sie bei der Vereinsschau als gute Rassehühner präsentieren können“, sagte der Tauben- und Ziergeflügelzuchtwart. Gerade das Kükenschlüpfen hatte viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung angelockt, die weiteste Anreise hatten vermutlich die Mitglieder eines österlichen Familientreffens, die aus Bayern, Berlin und Remchingen nach Königsbach gekommen waren.

Alles über den Weg vom Ei zum Küken erfuhren die Besucher darüber hinaus auf Schautafeln und in Broschüren, wie auch Wissenswertes zur Kaninchenzucht, den Verein und seine Ehrenamtlichen. Eier in Vitrinen, vom Zwerghuhnei bis zum riesigen Straußenei, zeigten überdies die beeindruckenden Größemunterschiede auf. Darüber hinaus wurde an einem Hindernis-Parcours neben dem Rathaus der Kaninchensport „KaninHop“ von der Jugendgruppe „Königsbacher Hoppler“ und Jugendleiterin Sandra Kießig vorgestellt, derweil andere erfahrene Züchter Fragen der Gäste beantworteten. Und hungern musste schließlich auch niemand: Bratwürste, Waffeln, Crêpes und Getränke wurden serviert und unter einem Zeltdach genossen. (www.c109-königsbach.de) ufa

 

Veröffentlicht am Dienstag, 18. April 2017