• Impressionen aus Königsbach-Stein
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Gemeinderatssitzung vom 30.01.2018 - Teil 5

Neue Integrationsmanagerin: Janine Hawelka seit Jahresbeginn im Königsbacher Rathaus
Ein neues Gesicht im Königsbacher Rathaus: Janine Hawelka ist seit Jahresbeginn die Integrationsmanagerin der Gemeinde. (rol)

Janine Hawelka heißt die neue Integrationsmanagerin der Gemeinde Königsbach-Stein. Sie hat die voll vom Land geförderte Stelle seit Jahresanfang inne. Bereits während ihres Studiums habe sie sich auf den Fachbereich Asyl und Migration spezialisiert, erklärte Hawelka, als sie sich bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag (30.1.) vorstellte. Nachdem sie im Jahr 2014 erfolgreich den Studiengang Soziale Arbeit an der evangelischen Hochschule in Ludwigsburg absolviert hat, war sie für das Kreissozialamt in Göppingen tätig. In Königsbach-Stein will sie ihre Arbeit mit den Geflüchteten schwerpunktmäßig auf Bildung, Beruf, Kooperation und Netzwerken ausrichten. Das geschehe stets unter Einbeziehung der ehrenamtlichen Helfer, sagte Hawelka und erklärte, sie arbeite zudem eng mit dem Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten Ralf Schmidt zusammen.

 

Um das Thema Flüchtlinge ging es in der Sitzung später noch einmal: Der Gemeinderat beschloss, die Satzung über die Benutzung von Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften zu ändern. Dabei wurde auch die Kalkulation der Unterbringungsgebühr geändert. Bisher seien die Gebühren nach Kategorien entsprechend der Wohnqualität der Unterkunft und pro genutzten Quadratmetern berechnet worden, erklärte Bürgermeister Heiko Genthner. Nebenkosten seien anhand der tatsächlichen Verbrauchswerte in Rechnung gestellt worden. In der neuen Satzung hingegen wird nur noch eine Monatsgebühr für die Benutzung der Unterkunft in Rechnung gestellt, in die alle Kosten einfließen, die der Gemeinde durch die Unterbringung entstehen, die Nebenkosten inklusive. Anschließend beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass der Verein „Tagesmütter Enztal“ künftig jährlich einen Förderbeitrag von rund 11 000 Euro erhält. Dazu wird der mit dem Verein geschlossene Kooperationsvertrag geändert. Der Verein betreut derzeit im Enzkreis knapp rund 280 Kinder. – Nico Roller

Veröffentlicht am Dienstag, 6. Februar 2018