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Gemeinderatssitzung vom 28.11.2017 - Teil 3

Steiner Bürger will Radwegsanierung verhindern
Steiner Bürger will Radwegsanierung verhindern

Zu Beginn der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung in Steiner Bürgersaal brachte ein Steiner Einwohner nochmal die im Oktober vorgestellte, vom Ingenieurbüro mit Kosten in Höhe von 333000 Euro veranschlagte Planung zur „Ertüchtigung und Wiederherstellung“ des Radweges zwischen den Ortsteilen zur Sprache. „Ich fahre fast täglich auf diesem Radweg, habe aber noch kein Schlagloch entdeckt. Was hat die Verwaltung dazu bewogen, so eine horrende Summe dafür auszugeben?“ Bürgermeister Genthner entgegnete, man wolle das rechtzeitig machen, um entsprechende Zuschüsse zu bekommen und weil sonst noch höhere Kosten entstehen könnten. (Ein Förderbescheid in Höhe von 110000 Euro ist, wie Bauamtsleiter Volker Völkle in der vorausgegangenen Sitzung informierte, bereits eingegangen.) Völkle wies darauf hin, dass es häufiger Beschwerden über den teilweise unebenen Radweg gegeben habe. Ob man da eine Rennstrecke bauen wolle, die dann nicht ungefährlich in eine normale Anliegerstraße übergehe, fragte der Steiner aufgebracht. Und die zehn zusätzlich geplanten Lampen wären in „dunklen Ecken“ der Gemeinde notwendiger. „Der Hohn“ sei zudem die 280 Meter lange Gabionenwand, „ein Schandfleck.“ Er wolle, dass die Angelegenheit nochmal auf die Tagesordnung komme und werde sich dafür einsetzten, dass dieses Vorhaben nicht zustande komme. Genthner führte an, man müsse auch die vielen Schüler berücksichtigen, die auf diesem Radweg  zu bestimmten Zeiten unterwegs seien. ufa

Veröffentlicht am Dienstag, 5. Dezember 2017